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Regensburg steht großes Baseball-Event ins Haus

Von 20. bis 24. September spielen vier Teams mit Deutschland an der Spitze einen Teilnehmer für die World Baseball Classics aus.

Von Claus-Dieter wotruba, MZ

Regensburg. Es fehlt nur noch die allerletzte, die endgültige, die offizielle Bestätigung aus den USA: Doch dass Regensburg wieder eine große Baseball-Veranstaltung ins Haus steht, ist fix. Vom 20. bis 24. September 2012 geht in Schwabelweis eines von vier Qualifikationsturnieren zu den World Baseball Classics (WBC) über die Bühne – mit Deutschland als Gastgeber für drei noch nicht bestimmte Teams. Schon tauchen im weltweiten Netz erste Adressen auf, die die Fans mahnen, sich schnell in die Liste einzutragen, um zum Verkaufsstart auch sicher an die besten Tickets zu kommen.

Im September 2009 hatte in der Stadt des deutschen Meisters Buchbinder Legionäre eine Weltmeisterschaftsvorrunde stattgefunden – und bis zu 10.000 Zuschauer gelockt. Die Visitenkarte dieser fünf Spiele dürfte einer der Hauptgründe dafür sein, dass sich die für Baseball-Fans magische Major League Baseball, kurz MLB, dazu entschloss, Regensburg mit der Austragung der Classics-Qualifikation zu betrauen. Zweifelsfrei ist dabei der MLB-Hintergedanke im Spiel, dass Europa – und speziell Deutschland – noch immer ein Markt ist, der im Vergleich zur weltweiten Baseball-Bedeutung unterrepräsentiert ist.

Schwerstarbeit für die Buchbinder Legionäre

Eingestiegen in den Classics-Bewerbungsprozess waren die Regensburger mit Armin Zimmermann an der Spitze im Dezember 2010. Im Juni 2011 wurde das Interesse aus der Oberpfalz der MLB kundgetan, einen Monat später war eine Evaluierungskommission vor Ort in der Armin-Wolf-Arena.

Allerdings verhinderten Verhandlungen größerer baseball-politischer Dimension im Hintergrund eine zügige Abwicklung. Anfang Dezember 2011 löste sich alles auf: Auch damit, dass MLB und der Baseball-Weltverband Ibaf überein kamen, aus zwei Veranstaltungen künftig eine zu machen und Verträge abschlossen. Bisher gab es eine von der Ibaf durchgeführte WM (wie jene von 2009 in Regensburg) und die von der MLB seit 2006 initiierten World Baseball Classics (mit wesentlich höherer Profi-Beteiligung aus höheren Ligen) in Konkurrenz. Das Endturnier 2013 mit dann 28 statt bisher 16 Nationen wird die erste gemeinsame Weltmeisterschaft sein.

Mitte Dezember kam ein Anforderungskatalog nach Regensburg, der Schwerstarbeit für die Buchbinder Legionären bedeutete – und infrage stellte, ob alle Auflagen erfüllbar wären. Es folgten Wochen der Verhandlungen mit der MLB. „Es ist noch nichts entschieden, aber es sieht nicht schlecht aus.“ Mehr konnte, wollte und durfte Armin Zimmermann damals nicht sagen. Jetzt also ist es (fast) amtlich – und die Dimension eine andere als 2009. WBC-Spiele zeigt MLB-Network üblicherweise live und mit einer Reichweite von 70 Millionen. Das Endspiel 2009 wurde in neun Sprachen in 209 Ländern gesehen.

Gesehen unter: http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10855&pk=757368&p=1


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