Strikeout!

Baseball-Blog

George Lee „Sparky“ Anderson gestorben

George Lee „Sparky“ Anderson, Manager der „Big Red Machine“ der Cincinnati Reds in den siebziger und der Detroit Tigers in den achtziger Jahren, ist am gestrigen 4. November in seinem Haus in Thousand Oaks im US-Bundesstaat Kalifornien im Alter von 76 Jahren gestorben. Anderson litt seit einiger Zeit an Demenz; erst Anfang November war bekannt geworden, dass er deswegen ambulant behandelt wurde. Der aus Bridgewater, South Dakota stammende Anderson spielte aktiv nur eine Saison in der Major League als Second Baseman im Jahr 1959 für die Philadelphia Phillies; in 152 Spielen hatte er einen Schlagdurchschnitt von .218 mit 34 RBIs. Am 8. Oktober 1969 wurde der bis dahin weitgehend unbekannte Anderson Manager der Cincinnati Reds und führte das Team mit Stars wie Johnny Bench, Joe Morgan, Tony Pérez und Pete Rose zu World Series-Titeln 1975 und 1976, bevor er im November 1978 entlassen wurde. Bereits im Juni 1979 übernahm Anderson die Detroit Tigers und coachte die Tigers 1984 zu einer Saisonbilanz von 104-58 und schließlich zum bislang letzten World Series-Erfolg der Franchise. Nach dem Streik in der Saison 1994 war „Sparky“ des Managens müde geworden, und nach der Spielzeit 1995 zog er sich aufs Altenteil zurück. Im Jahr 2000 wurde er in die Baseball Hall of Fame aufgenommen. Anderson hinterlässt seine Frau Carol, seine Tochter Shirlee, seine Söhne Lee und Albert und etliche Enkelkinder.

http://www.nytimes.com/2010/11/05/sports/baseball/05anderson.html?_r=1&ref=baseball
http://mlb.mlb.com/mlb/news/tributes/obit_sparky_anderson.jsp

„I think it’s better to feel too much than feel too little.“

(„Kate Wheeler“, „Bandits“, USA, 2001)

Von Ollie Stein (Hanau Black Wings)


Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS) und Kommentare (RSS) • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.

Paste your AdWords Remarketing code here